Fachanwaltskanzlei  PD  Dr.  jur.  Matthias  Krahl                    Rechtsanwalt in Frankfurt am Main 

Strafverteidigungen

Verteidigungskosten


Eine Erstberatung in einem persönlichen Gespräch biete ich in einer Strafsache für einen überschaubaren und fairen Endpreis von 150 Euro an, sofern nicht eine bestehende Rechtsschutzversicherung für diese Kosten aufkommt. Im Falle einer Mandatserteilung kann die Beratungsgebühr angerechnet werden. 


Pflichtverteidigungen werden nach vorheriger Prüfung in geeigneten Fällen der notwendigen Verteidigung (§ 140 StPO) von mir übernommen. Dies bedarf einer vorherigen Prüfung der Strafsache im Einzelfall.


Die Kosten für die rechtsanwaltliche Beauftragung sind gesetzlich geregelt. Sie richten sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Die Berechnung erfolgt z. B. in zivilrechtlichen Angelegenheiten unter Berücksichtigung des jeweiligen Gegenstandswertes - in gerichtlichen Verfahren Streitwert genannt -, nicht aber in Strafsachen, da es hier keinen Streitwert gibt (Ausnahme: Schmerzensgeld im sog. Adhäsionsverfahren). 


Prozesskostenhilfe wird in Strafsachen nicht gewährt (Ausnahme: Nebenklage und Adhäsionsverfahren für Opfer von Straftaten). In der Regel gilt der Grundsatz: Wer den Prozess verliert, hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, d. h. beispielsweise im Falle eines Freispruchs die Staatskasse. Die Anwaltsvergütung für eine Pflichtverteidigung wird von der Staatskasse an den Verteidiger bei einer Verurteilung nur verauslagt ("vorgestreckt") und wird anschließend von der Justiz beim Verurteilten zurückgefordert. Eine Pflichtverteidigung ist also im Verurteilungsfall nicht kostenlos. Die Staatskasse trägt aber hier das Kostenrisiko, falls die Anwaltsvergütung vom Verurteilten nicht rückbezahlt werden kann.


Rechtsschutzversicherungen für Strafverteidigungen, die meist nur für Ereignisse im Straßenverkehr bestehen, übernehmen die anfallenden Kosten in der Regel nur bei fahrlässigen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, nicht aber bei vorsätzlichen! Dies wird z. B. relevant bei Trunkenheitsfahrten, die vorsätzlich und fahrlässig begangen werden können. Bei einer Verurteilung wegen einer fahrlässigen Straßenverkehrsstraftat und -Ordnungswidrigkeit kommt eine bestehende Rechtsschutzversicherung für die anfallenden Koten und Gebühren in der Regel auf.

Wir klären auf Ihren Wunsch hin mit Ihrer Rechtsschutzversicherung nach Mandatserteilung ab, ob Ihr Rechtsfall von Ihrer Versicherung gedeckt wird.


Eine gute Strafverteidigung kostet Geld. Eine solche Strafverteidigung zu den gestzlichen Gebührensätzen des RVG ist daher nur in eher einfacher gelagerten Fällen ohne umfangreiches Aktenmaterial möglich. In anderen Fällen übernehme ich ein strafrechtliches Mandat nur dann, wenn ich davon ausgehen kann, dass ich meinen Anspruch, eine bestmögliche, optimale und effektive Verteidigung für Sie zu leisten, auch in Ihrem Interesse realisieren kann. Dies ist nur dann möglich, wenn der mit der Strafsache verbundene Arbeitsaufwand in einem angemessenen Verhältnis zu der vereinbarten Vergütung im Einzelfall steht. Haben Sie keine Scheu, mich auf die Möglichkeit einer individuellen Zahlungsoption im Wege von Ratenzahlungen anzusprechen!